Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leute, das RegioBündnis hat am 25.11. per E-Mail das unten nachfolgende Schreiben an den Freiburger OB Martin Horn und and die Fraktionen/Mitglieder des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br. gerichtet. Mit dem Schreiben rät es anhand von Fakten und Einschätzungen dringend davon ab, das Projekt Mega-Neubaustadtteil Dietenbach weiter zu verfolgen, dies im Vorfeld der Freiburger Gemeinderatssitzung 26.11.2024 zum Thema. Die Anlage zum Schreiben enthält Details, Erläuterungen und Quellenangaben. Der extrem teure Neubaustadtteil birgt auch...
Die Waldumwandlungsgenehmigung zur Verlegung der Erdgashochdruckleitung ist nun vollziehbar Das Verwaltungsgericht Freiburg hat den Eilantrag des NABU gegen die vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigte befristete Waldumwandlung für die Verlegung der Erdgashochdruckleitung abgelehnt. Die Terranets BW GmbH, der die Genehmigung durch forstrechtliche Entscheidung des Regierungspräsidiums bereits im August letzten Jahres erteilt wurde, darf nun auf einer knapp 3000 m² großen Fläche Rodungsarbeiten durchführen. Die Verlegung der Erdgashochdruckleitung aus der Mundenhofer Straße heraus ist nötig, um dort Raum für die Trinkwasserversorgungsleitung für Dietenbach und die Fernwärmeleitung des neuen Fernwärmeverbunds Freiburg-West, zu schaffen. Hierfür sollen knapp 3000 m² Baumbestand im Langmattenwald gerodet werden, um...
Wir möchten im Rahmen der Gemeinderatswahl Kandidierende mit Rieselfeldbezug vorstellen. Heute sprechen wir mit Christian Zissel, der für Freiburg Lebenswert antritt. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und ist von Beruf: Kinderarzt in einer Gemeinschaftspraxis. Er ist engagiert beim Aktionsbündnis Hände weg vom Dietenbachwald.
Sehr umstrittener 1. von großen 20 Neubaustadtteilen des Scholz-Vorschlags Das RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen hat Bundeskanzler Olaf Scholz kürzlich per Schreiben dringend gebeten, seinen von der Stadt Freiburg gewünschten symbolischen 1. Spatenstich für den umstrittenen mehrfach beklagten geplanten Mega-Neubaustadtteil Dietenbach in Freiburg i.Br. abzusagen. Fast 6 Jahre nach dem Satzungsbeschluss von 2018 für die dortige städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) ist inzwischen klar, so das Bündnis, dass Dietenbach mit Null Wohnungen bis 2028 wichtigste Pflichtvorgaben der SEM voll verfehlt: schnell viel bezahlbarer Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten. Damit sei das Vorhaben nach dem Baugesetzbuch rechtlich hinfällig, so das RegioBündnis. Dietenbach verfehle ebenso die gleichlautenden Versprechen der Stadt vor dem nicht mehr bindenden Bürgerentscheid von 2019. Das Vorhaben Dietenbach sei sogar eindeutig sozial schädlich, klimaschädlich und...
Etappenerfolg für Hände weg vom DietenbachWALD!: Stadt Freiburg verschiebt Rodungspläne für die Gasleitung auf Oktober Freudentag für den Artenschutz: Dietenbachwald übersteht die aktuelle Rodungssaison ohne Zerstörungen! Gerichtsentscheid des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in Mannheim steht weiterhin aus Ein Freudentag für den Artenschutz! Das Aktionsbündnis Hände weg vom DietenbachWALD! hat einen wichtigen Etappenerfolg errungen: Die Stadt Freiburg hat dem Bündnis mitgeteilt, dass der Dietenbachwald die laufende Saison ohne Rodungen überstehen wird. „Es ist ein Freudentag für unseren Wald und den Artenschutz!“, sagt Christian Zissel, Sprecher des Aktionsbündnisses Hände weg vom DietenbachWALD! „Wir begrüßen die Entscheidung der Stadt, in dieser Rodungssaison keine Bäume zu fällen und fordern Verwaltung und Gemeinderat auf, die Zeit zu nutzen, um durch Umplanungen den Wald zu schützen. Wohnraum schaffen und unsere natürlichen Ressourcen erhalten – das kann Hand in Hand gehen! Freiburg braucht beides.“ Weiter betont Zissel:
NABU (Naturschutzbund Deutschland), Gruppe Freiburg e.V.. Beschluss des Verwaltungsgericht Freiburg in dem Eilverfahren. Eilantrag beim Verwaltungsgericht Freiburg gegen Fällung von Teilen des wertvollen Langmattenwäldchens für den Bau einer Gashochdruckleitung im Bereich des geplanten Stadtteil Dietenbach stattgegeben. Antragstellerin ist NABU (Naturschutzbund Deutschland), Gruppe Freiburg e.V., eine regional tätige und anerkannte Umweltvereinigung aus Freiburg i. Br.. Das Verwaltungsgericht hat dem Antrag des NABU Freiburg stattgegeben und die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die befristete Waldumwandlungsgenehmigung des RP Freiburg wiederhergestellt. Damit dürfen bis auf weiteres die Bäume im Langmattenwäldchen nicht beseitigt werden.
Die Stadt Freiburg und Terranet BW wollten in Kürze mit den Baumaßnahmen im Langmattenwäldchen (Gashochdruckleitung) beginnen. Das Regierungspräsidium Freiburg hatte am 31.August 2023 genehmigt, dass die Firma Terranet BW zur Verlegung der Ferngasleitung im Dietenbachgelände im Auftrag der Stadt Freiburg eine 25 Meter breite und etwa 120 Meter lange Schneise in das Langmattenwäldchen (DietenbachWald) schlagen darf. Zu dieser Genehmigung hatte das Regierungspräsidium Freiburg den Sofortvollzug angeordnet.
Das Langmattenwäldchen beherbergt nach den Untersuchungen der Stadt Freiburg viele, teilweise hochgradig gefährdete und geschützte Arten. Der Wald ist deshalb „aus naturschutzfachlicher Sicht sehr wertvoll und hat eine hohe Schutzwürdigkeit“ – so das Gutachten im Auftrag der Stadt. Durchdie Gesamtplanung für den neuen Stadtteil Dieterbach würden Waldflächen im Umfang von mindestens 4,4 ha zerstört. Insbesondere im Bereich des Langmattenwäldchens wären Lebensraumverluste von besonders geschützten Arten unvermeidlich. Zusätzlich würden die Klimaschutzfunktionen des bestehenden Waldes stark beeinträchtigt. Durch Waldflächenverluste und dadurch neu zu entwickelnde Waldränder würden die Flächen mit einem geschlossenen Altholzbestand, der für die Ausbildung eines Waldinnenklima essentiell ist, erheblich reduziert. Dies hätte gegenüber dem reinen Flächenverlust überproportional negative Folgen. Dieser Funktionsverlust des Waldes hinsichtlich Arten- und Klimaschutz würde zusätzlich zur Beeinträchtigung der Erholungsfunktion führen.
Die Stadtverwaltung plant in Abstimmung mit der Firma Terranets BW die Verlegung der durch das Gebiet für den neuen Stadtteil Dietenbach verlaufenden Erdgashochdruckleitung. Hierfür müssen 3000 m² Baumbestand im Langmattenwäldchen gerodet werden, die vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt wurden. Im Zuge eines Eilantrags des NABU beim Verwaltungsgericht Freiburg hat dieses darum gebeten, mit der Umsetzung der Genehmigung bis zum Abschluss der gerichtlichen Entscheidung zu warten. In Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg und der Firma Terranets BW GmbH wird der Wunsch respektiert. Die vom Verwaltungsgericht in Aussicht gestellte schnelle Entscheidung über den Eilantrag wird für alle Beteiligten Rechtsklarheit schaffen, ob die vom NABU streitig gestellte befristete Waldumwandlungsgenehmigung...
Am Schwalbenhaus am Bollerstaudenweg war dieses Jahr wieder was los: nachdem letztes Jahr 31 von 34 Nestern besetzt waren, brachten wir in diesem Frühjahr noch ein paar weitere künstliche Nisthilfen an. Das war gut so: bei Kontrollen im Juli wurden sämtliche inzwischen 41 Kunstnester von Altvögeln angeflogen, das sichere Zeichen, dass sie besetzt waren! Meist schauten auch Junge heraus, wohl schon die zweite Brut in diesem Jahr. Im August wurde eine Tafel mit Informationen zu Schwalben und zum Schwalbenhaus neu aufgestellt, die gemeinsam gestaltet wurde vom NABU und
Politik mit kaltem Herz gegen den DietenbachWALD Neue Flugblattaktion für die Rettung der Bäume „Das kalte Herz“ ist ein Märchen von Wilhelm Hauff. Es erzählt die Geschichte von Peter Munk, der um materieller Vorteile Willen sein warmes Herz gegen einen kalten Stein in seiner Brust eintauscht. Zurzeit wird eine Bühnenversion im Theater Freiburg aufgeführt. Die Initiatoren des Protests sehen Parallelen zur Geschichte der geplanten Abholzung des DietenbachWALDes: Beim Bau von Wohnungen bleibt das Mitgefühl mit der Natur auf der Strecke. Daher haben sie ein neues Flugblatt gestaltet, das jetzt nach jeder Aufführung von Hauffs Märchen an das Theaterpublikum verteilt wird. Die Resonanz ist...
Inzwischen ist es ein gewohnter Anblick: im Sommerhalbjahr ist das NABU-Schwalbenhaus am Bollerstaudenweg von Mehlschwalben bevölkert. Mitte April kommen die ersten zurück aus den Überwinterungsgebieten südlich der Sahara, bald fangen sie an, in den Kunstnestern ihre eigentlichen Nester zu bauen und jeweils drei bis fünf Eier zu legen. Nach zwei bis drei Wochen Brüten schlüpfen die Jungen, dann kann man die Eltern unermüdlich mit Futter im Schnabel zum Nest fliegen sehen. Ihre Lieblingsnahrung sind Mücken, Fliegen und Blattläuse. Bald schauen die Jungen zum Einflugsloch heraus, mit dem Fernglas deutlich an den gelben Schnabelrändern erkennbar. Nach drei oder vier Wochen sind die Jungen flügge und...
Am Sonntag 10. Oktober versammelten sich über 200 Menschen zu einer Kundgebung auf dem Maria-von-Rudloff-Platz mit anschließendem Waldspaziergang zu den Baumbesetzer*innen im DietenbachWALD. Zum Protest gegen die geplante Abholzung von mehr als vier Hektar Wald hatte der BürgerInnenVerein Rieselfeld gemeinsam mit dem Naturschutzbund (NABU), dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Parents for Future, Waldkindergarten e.V. und Klimagerechtigkeitsaktivist*innen aufgerufen. Die beeindruckenden und aufrüttelnden Reden wurden begleitet von Live-Musik der Band "Bienenstich".
Jeden Sonntagnachmittag bietet der Nabu eine 60-90 minütige geführte Waldwanderung in den DietenbachWALD an mit Besuch bei den Baumbesetzern im Langmattenwäldchen, junge Frauen und Männer, die sich dort seit Anfang Juni in Baumhütten einquartiert haben und erst dann weichen wollen, wenn die Schonung der Bäume von der Stadt zugesagt ist. Der gefährdete DietenbachWALD ist ein ökologisches Kleinod und darüber hinaus wichtig für den klimatischen Ausgleich und als Erholungswald sowohl für die jetzigen Bewohner von Rieselfeld als auch die künftigen von Dietenbach. Durch seinen Bannwaldcharakter haben dort 47 Brutvogelarten und auch verschiedene Fledermausarten eine Heimat, die ihnen durch die geplante Abholzung von über...
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreund*innen aufgerufen, Vögel zu notieren und dem NABU zu melden. Weiterlesen: