Neue Nachricht aus dem Glashaus-Café: Das Café im Glashaus hat eine Klimaanlage – ganz neu! So lassen sich unsere Getränke und Leckereien bei angenehmen Temperaturen entspannt genießen. Das ehrenamtliche Cafèteam freut sich auf euren Besuch.
Am Dienstag, den 23.06.2026 war ich in der Mediothek Rieselfeld um für Fragen zum Rieselfeld-Jubiläumsbuch da zu sein. Da kam eine Gruppe Kinder mit hochroten Köpfen rein, die in der aktuell herrschenden Gluthitze draußen Fußball gespielt hatten. Sie wollten Schatten und Kühle, an den PCs ein bisschen spielen, aber in der Mediothek zeigte das Thermometer leider 32,4 Grad an. (Um 17 Uhr) Zum Glück verhalf eine sehr nette Bibliotheksmitarbeiterin den Kindern wenigstens zu Leitungswasser, denn die meisten Kinder hatte nichts dabei. Klar sind der Edeka, der Marktladen und die Apotheken im Rieselfeld klimatisiert, aber da kann man sich ja nicht länger aufhalten und sich auch nicht gemütlich hinsetzen.
Hitze ist viel komplexer als die Lufttemperatur Luftfeuchtigkeit, Wind und die Sonneneinstrahlung spielen daneben eine wichtige Rolle, ebenso Staubpartikel und Pollen. Schwüle Hitze ist problematischer als trockene Hitze Bei geringer Luftfeuchtigkeit werden hohe Lufttemperaturen erheblich besser verkraftet als bei Schwüle mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. in den Tropen). Die Schweißproduktion ist zwar in beiden Fällen ziemlich gleich, aber bei hoher Luftfeuchte verdunstet der Schweiß kaum, dadurch fehlt der Kühleffekt durch Verdunstungskälte. Wärmeinseleffekt Im urbanen Raum wird durch eine dichte Bebauung, aufgeheizte Fassaden, glühenden Asphalt und nicht begrünte Plätze bei Sonneneinstrahlung viel Wärme gespeichert. Infolge dessen sinken dort nachts die Temperaturen nicht genügend ab (nicht < 20° C). Das ist der Wärmeinseleffekt. Ein eindrückliches Beispiel ist im Rieselfeld der mit Steinplatten versehene Platz vor dem Glashaus. Konkret fühlbar ist dieser Effekt an den schwarzen Sitzblöcken aus Stein, die Tags Hitze speichern und...