In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Barbara Englert-Neelsen geb. 21. Mai 1934 – gest. 5. September 2025 Nach einer Notoperation haben sie die Kräfte verlassen und sie hat sich auf die Reise gemacht – in eine andere, uns unbekannte Welt. Ganz friedlich, ohne Atemnot und ohne Schmerzen, ist sie im Beisein ihrer Kinder eingeschlafen. In unseren Herzen wird sie für immer einen Platz haben. Wir sind dankbar für alles, was sie uns mit ihrer Fürsorge, Liebe und Lebensfreude mitgegeben hat.
„Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht – sie funkeln hell in unseren Herzen.“
Seit 1997 war das Rieselfeld ihre Heimat. Hier hat sie sich wohlgefühlt, Kontakte geknüpftund Freundschaften geschlossen.
Der Bandstand am östlichen Ortsausgang des Rieselfelds, so hat ihn der Künstler getauft, steht allen Personen zur künstlerischen Gestaltung frei. Die Gelegenheit nutze die 5. Klasse der Freien Waldorfschule Rieselfeld, um eine Thema aus der Geschichtsepoche in den Stadtteil einzubinden: Die Höhlenmalerei. Nach Vorbildern der Malereien in der Höhle von Lascaux und Altamira übten sich die Kinder zuerst mit Tafelkreiden auf Aquarellpapier. Natürlich setzten sie diese altersentsprechend um. Die Betonwände des Bandstands strichen sie dann zuerst mit weißer Fassadenfarbe. Danach wurden mit natürlichen Erdpigmenten, vermischt mit...
Ausgehend vom Bremer Schlüssel, dem Wappen der Stadt, bis hin zu den Schlüsseln, die man braucht um einen frisch errichteten Neubau in Rieselfeld oder zukünftig in Dietenbach zu betreten, widmet sich dieses Hörspiel als Hör-Spiel der Geschichte der Schlüssel und Schließbewegungen. Schlüssel und Schlösser stehen als Symbol und als Machtinstrument an einem zentralen Punkt in einer gesellschaftlichen Sicherheitserzählung. Durch eine Reihe von Klang- und Hörübungen erkunden die Teilnehmer*innen des Hör-Spiels die Unsicherheiten dieser Apparate. Dafür gibt es eine Einführung in die Technik des Lock Pickings, die Kunst ein Schloss zu knacken. Das Knacken deutet dabei schon die akustische Dimension der Tätigkeit an. Das Zuhören ist von entscheidender Bedeutung beim Knacken der Schlösser, aber auch zum ent-schlüsseln der tradierten Erzählungen, die mit Schlüssel und Schlössern einhergehen .Anmeldung:...
Die über achtzig Jahre alte Rieselfelderin mit dem Künstlernamen "BEN" wohnt in der Nähe des Bandstands (einem Kunstwerk am Eingang des Rieselfeldes). Ihr missfiel, dass die Jugendlichen den Bandstand mit immer grusligerer Graffiti besprüht hatten und wollte etwas dagegen tun. Im März letzten Jahres schrieb sie einen respektvollen Brief an die Graffiti-Sprüher, den sie am Bandstand anbrachte und grundierte die Rückwand mit weißer Farbe. Nach und nach bemalte sie das Kunstwerk mit einer Landschaft und einem Segelschiff. Auch die Kirche nutzte den Bandstand für ein Kunstwerk der Jugendlichen zur Rom-Fahrt. Da sich nun ein weiteres Werk angekündigt hatte, wollte sich "BEN" mit einer Finissage von Ihren Gemälden verabschieden. Am Sonntag, den 18.08.2019 ab 15:00 Uhr läd "BEN" die Rieselfelder*innen zur Finissage am...
Am Mittwoch, den 1.8.2018 wurde zwischen 18:00 und 20:00 Uhr eine selbstgenähte bunte Tasche (rot, gelb, grün gemustert und ungefähr DIN á 4 groß) mit Brille, Brillenetuis, Schere und Kosmetiktäschchen am Bandstand entwendet. Wer hat etwas gesehen? Hinweise unter 0761 135043 oder an die Rieselfelder Polizeidienststelle. Der Finderlohn sind 3 Kugeln Eis! Der Sachwert ist für den Dieb uninteressant, aber die Wiederbeschaffungskosten sind hoch.
Was ist das eigentlich für ein Ding? Und was haben wir davon? Gemeint ist die Betonskulptur auf einer Wiese im östlichen Eingangsbereich des Rieselfelds.
Die Antwort, liebe RieselfelderInnen, ist ganz einfach: Das „Ding“ heißt „Bandstand“ und ist ein Werk des schottischen Künstlers Nathan Coley (geb. 1967). Die Betonskulptur wurde im Herbst 2012 als letztes Kunstwerk im Rahmen des städtischen Programms „Kunst im Rieselfeld“ installiert.
Ihr habt davon, was ihr daraus macht. Also: Alles, was ihr wollt! Und das ist vom Künstler genau so gemeint: „Bandstand“ ist ein Symbol für Offenheit, Toleranz, Ideenreichtum und kreatives Spiel. Ein Spielraum der Möglichkeiten…
„Bandstand“ ist eine Bühne, die ihr nach Belieben nutzen könnt – als Plattform für...
Der Bandstand*, eine Art „unser“ Musikpavillon, er steht an einem schönen Platz auf einer Wiese, eingerahmt von einem Waldstreifen, Apfelbäumen und hat in sich integriert einen Apfelbaum.
Nun bietet die Wand den in Freiburg herumschweifenden „Sprayern“ Platz – unendlich viel Platz. Denn Formen und Figuren werden übereinandergesprayt. Ich laufe zu Fuß fast täglich daran vorbei und konnte den Anblick 2015 nicht mehr schweigend ertragen, ich hatte nicht den Willen, mich durch solche Präsentationen inspirieren zu lassen. – Im Gespräch mit Menschen aus dem Rieselfeld hörte ich: „guck´ doch einfach nicht hin.“ Solche Einstellung fand ich nicht akzeptabel. Ich möchte...
Im neuen Freiburger Stadtteil Rieselfeld begleitet Kunst das Leben. Auf öffentlichen Plätzen, auf Gehwegen und Grünflächen sind Kunstwerke zu entdecken. Mal auffälliger, mal zurückhaltend oder beiläufig fügt sich Kunst in Form eines Objekts oder eines dekorativen Elements ins urbane Bild ein. Seit der Entstehung des Quartiers wurde eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort als ein sich neu bildendes Stadtviertel gefördert. So hatten KünstlerInnen die Möglichkeit, temporäre Kunstprojekte und künstlerische Aktionen im Stadtraum durchzuführen, um sich gemeinsam mit den AnwohnerInnen den neuen Wohnort anzueignen.
Die Geschichte des Stadtviertels Rieselfeld ist jung. Über 100 Jahre diente das Gelände am westlichen Stadtrand Freiburgs zur Verrieselung der städtischen Abwässer.1 Angesichts der hohen Wohnungsnachfrage beschloss der Freiburger Gemeinderat 1992, ein neues Quartier auf der östlichen Rieselfeldfläche zu errichten. Der westliche Teil der Rieselfelder wurde 1996 unter Naturschutz gestellt. Nach Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs für das neue Stadtviertel begannen 1993 die Erschließungsarbeiten und schon nach drei Jahren konnten die ersten BürgerInnen in das Rieselfeld ziehen. 2010 wurde das in verschiedener Hinsicht städtebaulich vorbildliche Projekt unter der Leitung von Klaus Siegl erfolgreich abgeschlossen. Der neue Stadtteil bietet auf 78 Hektar Fläche Wohn- und Lebensraum für über 10.000 Menschen.2